Psychosomatische Schmerzen – Wie kann man das erklären?

Unser Zentralnervensystem ist darauf eingerichtet, uns in unterschiedlichen Umgebungen mit lebenswichtigen Informationen zu versorgen.

Das vegetative Nervensystem sorgt dafür, dass unsere Körperfunktionen wohl reguliert sind.

Es steuert den Blutkreislauf, die Atemregulation, den Wärme-Kälte-Ausgleich, die Verdauungsfunktionen, den Schlaf-Wachrhytmus und viele andere Funktionen. Es ist ein sehr flexibles Regulationssystem, das sich vielen Bedingungen gut anpassen kann.

Bei Stress reagiert es mit einer enormen Zufuhr an Energie, muss sich danach allerdings wieder erholen um neue Energien aufzubauen.

Sind die Lebensbedingungen allerdings dauerhaft zu anstrengend oder ist das gesamte Nervensystem von Natur aus empfindlich, so können Regulationsstörungen auftreten, die sich auch als Schmerz zeigen.

Einige psychosomatische Schmerzen können als Regulationsstörungen erklärt werden, bei denen der zeitliche Rhythmus vegetativer Funktionen in Unordnung geraten ist.

Hier einige Beispiele:

> Schmerzen als Anfall bzw. als Attacke

> Schmerzen aufgrund von Unbeweglichkeit bzw. Erstarrung