Schmerzen als Anfall

bzw. als Attacke:

Migräne zum Beispiel tritt anfallsartig oder als Attacke auf. Der Migräneschmerz, der für die Betroffenen so quälend sein kann, ist jedoch nur ein Teil der Symptomatik, die vor allem durch vegetative Beschwerden gekennzeichnet ist. Übelkeit, Erbrechen, Wärme-Kältestörungen, Durchblutungsstörungen usw.

All diese Symptome ereignen sich auf der Basis einer Rhytmusstörung. Menschen mit einer Neigung zu Migräne haben ein sehr empfindliches Nervensystem und sind deshalb leichter als andere Menschen einer nervösen Reizüberflutung ausgesetzt. Man kann auch sagen, dass sie zu wenig eingebaute Filtersysteme haben, die ihr Nervensystem vor Überlastung schützen könnten.

Ist eine solche Überlastung eingetreten, so reagiert der Körper mit dem Schutzreflex, das heißt, das in einem der älteren Hirnteile die Notbremse gezogen wird und der Körper selbst den Anfall herbeiführt, um weitere Überforderungen vorzubeugen.

Die betroffene Person merkt oft gar nicht, dass sie sich übernimmt, so dass der Körper selbst für seine Gesunderhaltung sorgen muß. Im Migräneanfall muss sich der Patient von äußeren Reizeinflüssen zurückziehen, man nennt das Reizabschirmung.

Ist der Migräneanfall vorüber, so hat der Patient eine Weile Ruhe und ist gesund. Die bei ihm wirksamen Migräneauslöser, lösen in dieser Zeit keinen Anfall aus, sondern erst dann, wenn bereits wieder eine Überforderung des Nervensstems eingetreten ist.

Man kann also sagen, dass Migränepatienten ihren zeitlichen Lebensrhytmus so einstellen sollten, dass sie immer schon Pausen einlegen sollten, bevor sie in eine Reizüberflutung geraten.

 

> Schmerzen aufgrund von Unbeweglichkeit bzw. Erstarrung