2. Das Unbewusste

Die Psychoanalyse geht davon aus, dass nur ein ganz geringer Teil dessen was uns ausmacht, was wir wissen und erfahren haben bewusst ist.

Die Erfahrungen und Bilder, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind, wirken dennoch in jedem Moment und sie nehmen Einfluss auf das Erleben und das Handeln in jeder aktuellen Situation.

In der tiefenpsychologisch orientierten Therapie soll über die Arbeit mit Bildern, Träumen und Erfahrungen ein Zugang zu einem Teil des Unbewussten geschaffen werden mit dem Ziel die eigene Sicht der Welt und die eigenen Bedürfnisse besser kennen zulernen.

Oft kommt das, was dem Bewusstsein nicht zugänglich ist, über den Körper zum Ausdruck. Der Mensch fühlt sich zum Beispiel fremd in seinem Körper, oder empfindet körperlichen Schmerz anstatt z.B. das Gefühl von Trauer zu haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in der stillen Begleitung oder auch in der angeleiteten Imagination diese Körpersprache einen veränderten Ausdruck findet. Es tauchen Bilder auf oder auch Worte. Der Körper wird über diesen Prozess entlastet.


1. Wie entwickelt sich ein Symptom/ Leidensdruck?


2. Das Unbewusste

3. Die Übertragung